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28.06.2017

 

So jetzt endlich habe ich, gezwungener weise, wieder mal Zeit, mich vor dem PC zu setzen.

Leider war es mir in den vergangenen Monaten nicht möglich, wieder mal ein paar neue Beiträge für meine Homepage zu veröffentlichen.

Zuerst einmal will ich hier mal zeigen, dass ich nicht immer nur Mails bekomme, welche mir gefallen. Oder ich will es mal so sagen, welche ich als andere Meinung akzeptiere.

Von einem „Zuchtfreund“ bekam ich folgende E-Mail:

 

„Guten Tag Zuchtfreund, Tiere einer Blutlinie sind aus einem Guss, eine wie die andere in gleicher Qualität! Du hast aus jedem Dorf einen Köter, das wird nie ein vernünftiger Hochflug!
Schöne Grüße!“

 

Meine Antwort darauf war diese:

 

„Hallo Herr ...,
vielen Dank für ihre Email.
Sie scheinen meine Wiener Hochflieger sehr gut zu kennen!?
Entschuldigen Sie bitte, ich kann mich leider nicht mehr erinnern, Ihnen meine Wiener mal vorgeflogen zu haben.
Aus diesem Grund bleiben Sie bei Ihrer Meinung, es ist die Ihre!
Viele Grüße nach …... aus den schönen Thüringen
Gerhard Krapf“

 

So nun zu meiner Farbwienerzucht .

 

Bei meinen Haubenwienern habe ich 12 Paare zusammengestellt und sie wieder in ihrem Zuchtschlag untergebracht.

Hier kann ich zu meiner großen Freude sagen, dass es bis auf wenige Ausnahmen, alles Wiener mit Haube gegeben hat.

Einige habe ich gleich nach dem flügge werden in den Flugschlag untergebracht.

Ich muss ja beweisen, dass meine „Köter“ genauso gut fliegen, wie meine anderen Wiener Hochflieger.

Wie es sich mittlerweile gezeigt hat, können sie es genauso gut (es ist ja eine Linie, ohne Einkreuzung anderer Rassen oder Linien).

 

Die Blauen und Gehämmerten Wiener haben wieder den gleichen Zuchtschlag bekommen.

Es sind die gleichen Paare, wie im vorigem Jahr.

Die Zellen (14 Stück) wurden auch wie im letzten Jahr besetzt und es gab wenig Streitereien.

Hier kann ich sagen, haben sie zwei Bruten gemacht und von der ersten Brut sind alle in den Flugschlag gewandert.

 

Die Schwarzen (hier habe ich nur die Lackschwarzen ausgesucht) und die Roten (sie sind noch nicht so wie ich sie mal haben will, aber alle ohne blauen Bürzel und Schwanz) sind in den Nachbarschlag eingezogen.

Außerdem noch ein Paar, 1,0 Gelb, 0,1 Blaufahl, welche ich noch mit intrigiert hatte.

Bis ein-zwei Ausnahmen gab es wenig Probleme, alle hatten nach einiger Zeit ihre 14 Zellen eingenommen.

Auch hier machte ich zwei Bruten und wieder die erste kam in den Flugschlag.

 

 

 

Den einen Zuchtschlag im Garten hatte ich für die Dunkelstörche vorgesehen.

Er hat 16 Zellen, wovon ich eigentlich 15 belegen wollte.

Die Täuberte kamen wieder zuerst hinein und 2 Wochen später die Täubinnen.

Da sich diese Paare eigentlich selbst zusammenfinden sollten, hatte ich nicht vorher angepaart.

Das war ein großer Fehler, denn es klappte hier überhaupt nichts.

3- 4 Täuberte beherrschten die gesamten Zellen und nur mit viel Mühe hatte ich sie nach mehreren Wochen soweit, dass jeder seine Zelle verteidigte.

Da im Jahr vorher aus Dunkelstörchen viele Blaufahle gefallen waren, steckte ich versuchsweise auch 3 Täubinnen in Blaufahl mit dazu.

Bis auf wenigen Ausnahmen kam alles andere nur nicht Dunkelstorch.

Hier habe ich die nächsten Jahre noch viel züchterische Arbeit zu leisten, ehe ich meine Dunkelstörche farblich so habe, wie ich sie haben will.

 

Der Zuchtschlag mit den meisten Zellen (18 Stück) ist, wie im letzten Jahr, für die Farbvarianten unter meinen Wienern vorgesehen.

Trotz Zusammenstellen mehrerer neue Paare klappte es hier, zu meiner großen Freude sehr gut.

Die Paare blieben zusammen, wie ich sie zusammengesteckt hatte und sie fanden auch gleich ihre Zellen.

Auch die Farbpalette der Jungtauben, welche aus diesen Paaren gefallen sind, entsprach meinen Erwartungen und teilweise wurde sie noch übertroffen.

Hier hatte ich sehr häufig nackte, also ohne Flaumfedern geschlüpfte Junge, wo natürlich die Erwartungen meinerseits sehr groß war und auch nicht enttäuscht wurde.

 

In meinem ersten Zuchtschlag habe ich, wie immer, nicht eingegriffen. Es bildeten sich zirka 20-25 Paare und ich machte auch nur 2 Bruten.

Hier habe ich in diesem Jahr versuchsweise ohne Nistschalen brüten lassen und füllte deshalb die Zellen mit langen Stroh. Das hat ausgezeichnet geklappt, es gab zwar auch mal kaputte Eier, doch ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Außerdem machte ich noch einen Versuch, der mir optisch zwar nicht gefällt, jedoch aber sehr wirkungsvoll war.

Normalerweise mache ich alle meine 9 Schläge jeden Freitag in der Woche sauber.

Doch diese reinigte ich seit dem Frühjahr überhaupt nicht mehr, ich fütterte die Tauben ohne Trog auf den Fußboden und in die Tränke kam auch kein Mittel zum Ansäuern.

Die Tränke wurde täglich gewechselt, mit der Bürste gründlich gereinigt und mindestens einen Tag zum Austrocknen aufgestellt.

Hier habe ich bis jetzt nur wenig Verluste bei den Jungtauben (2-3), die meisten sind durch übermotivierte Täuberte verletzt worden.

Auch der Wanderfalke hat einige male dafür gesorgt, dass nicht so viele Jungtauben überleben.

 

Jetzt kommen noch einige Bilder, welche ich vor 4 Wochen aufgenommen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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